26 - 04 - 2018

Briefwechsel zu Roselies - Erinnerungspartnerschaft

Steine des Anstoßes - militaristischer Ehrenhain im Baugebiet Roselies

(Bild: Braunschweig-Spiegel)

   
Positiv anzumerken ist, dass nach fast halbjähriger Abstinenz am 15.5.2015 auch die BZ wieder zu Roselies berichtet. Anlaß dafür ist der Briefwechsel der beiden Bürgermeister (Monsieur Fersini in Roselies/Aiseau.. und Herr Markurth in Braunschweig).

Das war überfällig, nachdem bereits der Braunschweig-Spiegel und die BIBS in ihrer aktuellen Mai-Ausgabe Nr.13 von UNSER-BRAUNSCHWEIG, S.7 über Post aus Roselies berichtet hatten.


Toter Briefkasten

Nicht so positiv ist der erzeugte Eindruck, dass sich evtl. der Roselieser Bürgermeister so viel Zeit für seine Antwort gelassen hat (Zitat heutige BZ: "Lange Zeit hatte man auf ein Antwortschreiben aus Roselies gewartet...").

Mangelndes Interesse der Roselieser?

Mitnichten!

Der Brief von Markurth vom 19. August 2014 war an einen "toten Briefkasten" geschickt worden und hatte daher den Amtskollegen von Markurth, Monsieur Fersini gar nicht erreicht.

Die BIBS-Fraktion informierte sofort OB Markurth über diesen Umstand, als sie davon erfuhr, woraufhin der Brief von Markurth erneut losgeschickt wurde, diesmal aber an den richtigen Adressaten - den Bürgermeister Monsieur Fersini.


Pannen und Steine des Anstoßes anstatt Sensibilität im Umgang

Nachlässigkeiten im Braunschweiger Rathaus (Brief an falschen Adressaten geschickt) und Anstößiges ("Ehrenhain" für Militärverbände wie z.B. Schutztruppe Deutsch-Südwest) im Braunschweiger Neubaugebiet Roselies als militaristische Hinterlassenschaft? ...

... und dabei hatten wir uns doch viel mehr Fingerspitzengefühl beim Umgang mit Roselies versprochen.

Wer die offizielle Vertretung der Stadt zum diesjährigen (101.) Gedenken in Roselies/Belgien wahrnehmen soll, ließ OB Markurth offen.

Die BIBS hatte bereits Anfang Februar 2015 eine Einladung für den 22./23. August 2015 erhalten und wird diese auch wieder - wie im vergangenen Jahr - wahrnehmen.

In Braunschweig sollten nun schleunigst einige Vorbereitungen für die offiziellen Kontakte getroffen werden. Die BIBS-Fraktion fordert als Grundlage für die Erinnerungspartnerschaft einen Platz der Verbundenheit der beiden Roselies.

 

 

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